BESTE TISCHE: April 2026

Restauranttipp für Berlin: Almi Bistro

© Bonappetrip / Angelika Schwaff

In der Schwedter Straße passiert gerade wieder wahnsinnig viel. Erst letzten Monat habe ich mich über das Comeback vom Bertie gefreut, und schon gibt es nur wenige Meter weiter das nächste Highlight: das Almi Bistro. Ich war mit meiner Podcast-Kollegin Arlene dort, und wir waren beide mehr als positiv überrascht. Das Interior ist eine Hommage an die klassische Bistro-Kultur, viel Holz, Marmor und eine unaufgeregte Eleganz, die sofort gemütlich wirkt. Der Service ist absolut entzückend, und das Essen hat uns richtig abgeholt. Wir haben uns für Sharing Plates entschieden: Ein absolutes Highlight war für mich ein Karottensalat mit Maracujadressing (die Inspiration für ein Rezept in diesem Monat!). Außerdem hatten wir Ochsenbäckchen-Kroketten mit Trüffel, wobei ich ehrlich sagen muss: Die Kroketten waren genial, den Trüffel hätte es gar nicht gebraucht. Die Ravioli hingegen waren schlichtweg perfekt. Ein toller Ort für lange Abende mit guten Freunden.

Almi Bistro, Schwedter Str. 18, 10119 Berlin

 

Restauranttipp für Berlin: Brikz

© Bonappetrip / Angelika Schwaff

Dass ich Stammgast im Brikz und ein riesiger Fan von Arne Anker bin, ist kein Geheimnis. Arne ist ein echter Virtuose. Niemand geht so spielerisch und locker mit Spitzenzutaten um wie er. Vor allem sein Spiel mit Säure ist für mich unerreicht und dafür liebe ich seine Küche. Ich war endlich mal wieder mit Freunden dort und habe das 5-Gänge-Menü genossen (diesmal die normale, nicht-vegane Variante) und dazu ein paar Gläser aus der sehr empfehlenswerten alkoholfreien Begleitung probiert. Es gab einen genialen Thunfischbauch, eine herrliche Wirsingroulade und natürlich das obligatorische Sauerteigbrot. Das Highlight war die Wagyu-Roulade mit Pastinake und Feige, gefolgt von einer perfekten Pistaziencreme mit Mandarinensorbet und Sabayon. Wer sich mal so richtig etwas gönnen will: Geht zu Arne. Es lohnt sich jedes Mal.

Brikz, Grolmanstraße 53/54, 10623 Berlin

 

Restauranttipp für Berlin: The Noodle Town

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Mitten im touristischen „Bermudadreieck“ zwischen Monbijoupark und Hackeschem Markt gibt es ein echtes Kleinod: The Noodle Town. Hier dreht sich alles um die mittlerweile legendären Biang-Biang-Nudeln. Diese handgezogenen, breiten Weizennudeln aus Shaanxi sind so elastisch und seidig, dass sie jeden (der nicht gerade eine Glutenallergie hat) augenblicklich glücklich machen. Der Laden ist puristisch und modern, der Service extrem freundlich. Ich hatte die vegane Variante mit wunderbar vollgesogenem Tofu und Pak Choi, dazu einen erfrischenden Yuzu-Tee. Es gibt nur wenige Gerichte auf der Karte, aber genau diese Fokussierung macht die Qualität aus. Perfekt für ein schnelles, ehrliches Mittagessen, wenn man in Mitte unterwegs ist.

The Noodle Town., Große Hamburger Str. 24, 10115 Berlin

 

Restauranttipp für Berlin: Food Technique Berlin (Pop-up & Delivery)

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Ich muss mal eine Ausnahme machen, denn Christopher von Food Technique Berlin hat noch kein eigenes Restaurant. Normalerweise kennt man seine Ramen als High-End-Selbstkochsets für zu Hause (er liefert deutschlandweit!). Aber ab und zu veranstaltet er Pop-ups, mal solo, mal mit japanischer Verstärkung. Christopher macht für mich schlichtweg die besten Ramen der Stadt. In seinem letzten Pop-up durfte ich seine Tantanmen probieren und war wieder einmal völlig hin und weg von der Tiefe der Brühe und der Textur der Nudeln. Ich hoffe inständig, dass er bald ein festes Lokal eröffnet. Bis dahin: Haltet die Augen nach seinen Terminen offen oder bestellt euch das Glück im Paket nach Hause.

Alles weitere hier: Food Technique Berlin

 

restauranttipp für Berlin: Slice Society

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Wenn es mal schnell gehen muss, ist die Slice Society an der Torstraße mein neuer Favorit. Es ist ein klassischer New-York-Style-Pizza-Shop, der Fokus liegt auf Slices „to go“ oder an den Stehtischen. Die Auswahl ist überschaubar, aber extrem gut: Ich hatte ein Stück Cheesepie und eines mit Vodkasauce. Beides köstlich, knusprig und mit dem richtigen „Fold“. Eigentlich hätte sicherlich ein Slice gereicht, aber die Gier war natürlich wieder größer. Mein einziger kleiner Wermutstropfen: Auch wenn man vor Ort isst, wird viel Einweggeschirr verwendet. Hier würde ich mir für die Zukunft etwas Nachhaltigeres wünschen. Aber geschmacklich? Richtig lecker!

Slice Society , Torstraße 173, 10115 Berlin

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BESTE TISCHE: März 2026